Bohrer – bringt Licht ans Ende des Tunnels
Diese Instrumente erzeugen kreisrunde Löcher, in dem sie das Material aus einem bestimmten Körper heraus spanen. Das heißt, dass das zu bearbeitende Gewebe in viele kleine Faserstückchen zerlegt wird, die durch die Drehung des Bohrers aus dem Bohrloch heraus befördert werden. Jeder Bohrer besitzt an seiner Spitze zwei Schneiden, die die Späne aus dem Material herausnehmen. Über die Windungen der Instrumente gelangen diese Späne dann nach draußen. Am Ende des Bohrers befindet sich ein circa zehn Zentimeter langer, zylindrischer Schaft, der der Befestigung in einer Bohrmaschine dient. Vorsicht ist trotzdem geboten, denn hat man mal einen Arbeitsunfall beim bohren, dann sollten Sie eine Unfallmitteilung bei Ihrer Krankenversicherung, z. B. die private Krankenversicherung, abgeben. Ob Sie die günstigste PKV haben, können Sie auf der Seite http://www.versicherungen-finanzierungen-kredite.de nachlesen.
Bohrer werden heutzutage elektrisch betrieben
Da die meisten Bohrer heutzutage elektrisch betrieben werden, sind die Bohrköpfe einer hohen Belastung ausgesetzt, weshalb sie sich schnell heißlaufen. Die Lösung für dieses Problem bietet Kühlschmierstoff. Je nach Material verwendet man einen anderen KSS. Für Bohrungen in Aluminium-Körpern eignet sich zum Beispiel Spiritus besonders gut, während man in Gestein eher Wasser bevorzugt. Manche Rohstoffe, wie Holz zum Beispiel, werden aber auch trocken gebohrt. Der Kühlschmierstoff kühlt jedoch nicht nur, er dient auch dem besseren Abtragen der Späne aus dem Bohrloch und der Verringerung der Reibung zwischen dem Bohrkopf und dem zu bearbeitenden Werkstück. Wer allerdings auf den guten alten Handbohrer zurückgreifen möchte, muss sich keine Gedanken um den richtigen KSS machen. Beim Handbetrieb laufen die Instrumente gar nicht erst so heiß, als dass man ein Kühlmittel verwenden müsste. Und die anfallenden Späne lassen sich schnell mit einem kleinen Pinsel aus dem Bohrloch entfernen.
Bohrer in besonderen Arten
Eine besondere Art der Bohrer sind die Laserbohren. Dabei handelt es sich streng genommen gar nicht um einen Bohrvorgang, da keine Späne anfallen. Das Material wird durch den Laserstrahl derart erhitzt, dass es sich entweder verflüssigt oder gasförmig wird. Damit lassen sich in alle erdenkliche Rohstoffe, von Metallen bis hin zum Diamanten, feinste Löcher einbringen. Diese Methode des Bohrens wird immer dann angewendet, wenn man mehrere, absolut gleich große Einbuchtungen in exaktem Abstand voneinander benötigt. Dies ist zum Beispiel der Fall bei der Herstellung von Sieben und Filtern oder im Bereich der Hydraulik. Aber auch in der Schmuckindustrie wird dieses Verfahren oft zur Bearbeitung von Diamanten verwendet, da man um einiges präziser arbeiten kann als mit normalen Bohrinstrumenten. Eine hochwertige Verarbeitung eines Schmuckstücks kann den Kaufpreis enorm in die Höhe treiben. Dennoch sind Bohrer seit jeher ein verlässliches und vor allem unerlässliches Werkzeug.